Verlängerung in Ecuador um weitere 3 Monate 2022

Es geht weiter

Die letzten Wochen waren wieder herausfordernd und haben mich geistig und seelisch gestresst.

Mein Visum und meine Genehmigung das Fahrzeug in Ecuador (T.I.P) zu nutzen wären in den letzten Tagen ausgelaufen. Am letzten Tag hätte ich Ecuador mit dem Fahrzeug verlassen müssen. Sonst drohen 350,- Dollar Strafe pro Tag und die Konfession des Fahrzeugs durch die Polizei.

Aber keiner (weder Migration, Zoll oder Polizei) kennt so richtig das Verfahren zur Verlängerung der Genehmigungen, außer, dass wenn überhaupt eine Verlängerung ausschließlich am letzten Aufenthaltstag theoretisch möglich ist. Details siehe Link.

Im weiteren ist meine vertragliche Zusage für die Volontärs-Arbeit im Missions-Hospital in Shell / Amazonas ausgelaufen und ich musste und wollte meine Arbeit beenden und mich persönlich verabschieden. Dazu gehört für mich auch, ein Resümee für die geistige und praktische Arbeit zu ziehen.

Meine Zimmerchen in der Gastfamilie musste ich beräumen, halb von meiner Schule verabschieden und eine Lösung mit meiner ecuadorianische Bank finden für den Fall, dass ich über Nacht das Land verlassen muss.

Dazu kam, dass ich mein Wohnmobil von einer Werkstatt höher legen lassen habe, aber jetzt das Fahrzeug nach hinten neigt und die Vorderräder nach 300 km bis auf das Metallgitter abgefahren sind. …

Probleme mit den Zähnen, und und und  …um nur einige Herausforderungen zu nennen.

Irgendwie scheint das alles auf meine Gesundheit geschlagen zu haben und meine Helicobacter Bakterien haben eine Gastritis (Magenentzündung) hervorgerufen. Zum Glück, konnte mir Dr. Jacob Bessemer aus unserem Missionskrankenhaus helfen. 10 Tage je 12 Tabletten unter Wissen des Ausbruchs eine Allergie auf ein Medikament und kein Weinchen, das schmeißt den stärksten Sachsen um.

Jetzt habe ich alle Papiere, Migration und T.I.P und darf noch 3 Monate in Ecuador bleiben. Danke Jesus für dieses Geschenk. Ich besuche nochmal die Küste, werde in Manta eine Reparatur mit einer Werkstatt am Nivellierungssystem des Wohnmobils durchführen, werde in Quito eine Lösung für die verfehlte Höherlegung des Fahrzeugs suchen, eventuell das Fahrzeug lackieren lassen und hoffentlich am Montag wieder meine Sprachschule besuchen.

Wie mein Weg weitergeht in Südamerika kann ich noch nicht sagen… ich weiß es einfach nicht und hoffe auf die göttliche Führung durch Jesus.  

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